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Hamburg-Reise
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von
Lucy Preller Die ersten Ankündigungen dieser Fahrt kamen, glaub' ich, im Herbst 2002. Erster Gedanke, bin zwar neues Mitglied und im Vorstand des Vereins, aber Hamburg kenn' ich ja schon, und sooo viele Schiffe ......? Nächstes bewusst registriertes E-Mail im Jänner 2003 mit genauem Programm. Abflug am 4. April 7.20 Uhr!!!!! Ein blanker Horror für einen Abendmenschen, und trotzdem: Die Neugier hat mich gepackt. Zu verlockend ist das Angebot, denn es verspricht mir ein anderes Hamburg zu zeigen! Hier gleich ein ganz großes Dankeschön an den Organisator der Aktion, Oliver Trulei, und allen, die ihm hilfreich zur Seite standen. Was wurde nicht alles aufgeboten, um die Reisegruppe zufrieden zu stellen. Abgesehen davon, dass die Informationen für alle exakt und aufschlussreich waren, war auch das Programm für mich an Dichte schwerlich zu übertreffen! Das ist in diesem Fall keine negative Kritik! Am
Ankunftstag besichtigten wir den Museumsfrachter CAP SAN DIEGO, den Windjammer
Rickmer Rickmers und nach einer Fleet- und Hafenrundfahrt den Museumshafen
Oevelgönne. Eine bessere Der zweite Tag war den Museen gewidmet. Im Museum für Hamburgische Geschichte führte uns ein junger von der Sache begeisterter Mann durch eine beeindruckende Sammlung. Man möge mir verzeihen, dass ich als eingefleischte "Eisenbahnerin" der größten Modelleisenbahnschau Europas einen ausführlichen Besuch abstatten musste. Das Altonaer Museum war unsere nächste Station. Leider erging sich der Führer im Saal der Gallionsfiguren bereits in eher philosophischen Betrachtungen, was sich in den weiteren Sälen fortsetzen sollte. Den anschließenden Besuch in der Galerie Maritim genossen vor allem die Männer der Reisegruppe. Ein Teil der Teilnehmer zog einen Hafenspaziergang vor. Der dritte Tag barg für mich, und ich glaube auch für alle anderen, die absolute Überraschung: Dass die Sammlung des Peter Tamm umfangreich sein würde, wussten wir sicher alle: Aber diese Fülle hatte wohl keiner erwartet! Es war so überwältigend, dass ich für meine Person nicht sagen könnte, welcher Teil des Hauses mich am meisten beeindruckt hat. Dieser Bericht kann nur in groben Zügen das wiedergeben, was wir alles gesehen haben, würde man ins Detail gehen, könnte unsere nächste Publikation gefüllt werden. Nur eines möchte ich noch zum Abschluss sagen: Auch die Abende waren ausgesprochen interessant und unterhaltsam. Es wäre schön, wenn bald wieder so eine Fahrt stattfinden könnte! |
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