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Sektion Modellbau

Debüt der Modellbausektion im Jahr 2000
Modellbau-Messe 2000

Hier fand eine Kooperation mit der Interessensgemeinschaft "Freunde historischer Segelschiffe" statt. Dazu waren ca. 30 Stunden Arbeit im Vorfeld für Planung und Organisation notwendig. Für die Ausstellung waren dann nochmals 3 Tage Aufwand vor und nach der Ausstellung für Auf- und Abbauarbeiten erforderlich. Diese Ausstellung war der Grundstein respektive die Feuertaufe für die Modellbausektion.
Anregung gab es durch Besucher von der Messe 2000, einen Modellbaukasten für ein historisches Schiff zu schaffen. Nach mehreren Vorschlägen fällt die Wahl auf eine klassische 6m R-Yacht. Als Vorbild diente die Yacht des Dipl. Ing. Dr. Schäfer Kurt. Dieser war dann auch maßgeblich für die Pläne und die Entwicklung des Rumpfes für den Prototypen verantwortlich.


Das Jahr 2001

Da die Anzahl der Sektion noch gering war, gab es ein Treffen nur im Rahmen des allgemeinen Stammtisches. Dafür war aber der Gedankenaustausch schon sehr rege und da es auch nicht an Idealismus fehlte, ging es dann stetig bergauf. Auf Anregung der Messeleitung meldete sich die Modellbausektion im Jahr 2001 wieder für die Ausstellung an. Wurde dann aber seitens der Messeleitung doch nicht für die Modellbau 2001 eingeplant. Ende 2001 – es wurden neuerlich Ideen für ein weiteres Modellprojekt geboren. Diesmal für ein Kriegsschiff der k.u.k. Kriegsmarine. Die Wahl fiel auf die Rapid-Kreuzer und das Schiff "Helgoland". Maßgeblich für dieses Projekt waren die Herren Kermauer, Wieser, Schetina und Grestenberger.

Ein entscheidender Schritt in das Jahr 2002

Am 05. 02. 2002, ab 19.00 Uhr, fand der 1. Stammtisch der Modellbau-Sektion/FHS im Lokal "Zur alten Garde" – Wien 7., Mondscheingasse 2 – statt. Nun vereinigten sich schon mehrere Modellbauer zum spezifischen Stammtisch-Treff.
Im Oktober 2002 nahm die Modellbausektion wieder an der Modellbau-Messe teil.
Diese Themen kamen in der Vergangenheit leider viel zu kurz und so war es unerlässlich, auch dieses Spektrum zu zeigen. Modelle des Museums in Spitz an der Donau ("Altenwörther Schiff" und "Halb-Tschaike"), gebaut von Dipl. Ing. Dr. Kurt Schäfer, wurden zur Verfügung gestellt. Ebenso war das Modell des ersten Dampfschleppers auf der Donau, die "Caroline" von 1817, zu sehen. Diese Modelle fanden großen Anklang bei den Besuchern, denn Hand aufs Herz, wer kannte schon die historische Binnenschifffahrt Österreichs?
Die k.u.k Marine wurde durch viele Modelle des begnadeten Modellbauers Otto Schetina, aus der Sammlung Nikolaus Sifferlinger, eindrucksvoll gezeigt. Hier waren "nicht alltägliche" Modelle zu sehen.
Zudem konnte auch eine Vielfalt an entsprechender Literatur des Neuen wissenschaftlichen Verlages (NWV) präsentiert werden, womit dieser Themenbereich gut abgerundet werden konnte.
Aber auch die internationale Schifffahrt kam nicht zu kurz, da im speziellen Modelle der englischen, französischen und holländischen Kriegsmarine zu betrachten waren.
Selbstverständlich wurde auch für die Besucher der Messe wieder viel "Wissenswertes" weitergegeben, da nicht nur die Modelle zu sehen waren, sondern auch viele Tipps und Tricks rund um den Modellbau verraten wurden. Dies sollte den Einstieg für Anfänger erleichtern und das Interesse der Fortgeschrittenen schüren, um sich weiter mit dem anspruchsvollen Hobby auseinander zu setzen.
An dieser Stelle sei noch allen Helfern, vor und hinter den Kulissen, gedankt. Im speziellem Robert Tögel, der mit entsprechendem Equipment für die Standgestaltung zum Gelingen der Ausstellung beitrug.


Neue Schritte im Jahr 2003

Im September wurde die fertige Rumpfschale in einer hervorragenden Qualität durch Hrn. Schetina übergeben. Dadurch konnten auch die weiteren Arbeiten für das Deck fortgeführt werden.
Mehr Informationen

Schon Ende 2002 wurde der Gedanke geboren, neben den Standardabenden auch hin und wieder spezielle Schwerpunktthemen für den Modellbau zu setzen. Gedacht wurde daran, dass versierte Modellbauer ihre Modelle präsentieren. Aber es sollte auch aus dem "Nähkästchen" geplaudert werden, da der eine oder andere "Schiffsbauer" über ein reiches Repertoire an Wissen und Erfahrung verfügt. Durch diese Schwerpunkte sollten die Treffen an Attraktivität gewinnen.
Die Feuertaufe für diese Schwerpunktthemen übernahm unser Ehrenmitglied Dipl. Ing. Dr. Kurt Schäfer (kurz Dr. Schäfer), der sich gleich mehrere Themen aus seinem schier unbegrenzten Wissensrepertoire aussuchte. Für ihn war es aber auch klar, dass er keine "Vorträge" im Sinne eines schulischen Unterrichtes halten wollte, sondern es sollten Fachgespräche werden, an denen jeder aktiv teilnehmen sollte.

Veranstaltungen im Rahmen des Stammtisches

06. 05. 2003 – Fachgespräch des Dr. Schäfer über "unkonventionellen Modellbau à la Schäfer"
An diesem Abend zeigte er nicht nur verschiedene Modelle und Details, sondern dokumentierte die Entstehung auch an Hand von Fotos. Da er selbst nach Kriegsende bei einer Segelbootwerft arbeitete, ließ er auch diese Erfahrungen mit einfließen. Somit kann er auch über die Erfahrungen im "1:1 Maßstab" fachkundig Auskunft erteilen, da er ja weiß, wovon er spricht.

Sein oberstes Credo für den Modellbau ist: "Man soll etwas schlampig bauen, ohne dass es dilettantisch wirkt" Damit brachte er zum Ausdruck, dass oftmals im Modellbau die Genauigkeit übertrieben wird. Wie zum Beispiel das "Hochpolieren" der Holzdecks mittels Lackschleifpapier und dergleichen mehr. Seiner Meinung nach kann man ruhig etwas ungenauer arbeiten, da das betrachtende Auge immer den Eindruck haben sollte, dass Material sei mit den damaligen Werkzeugen bearbeitet worden. Es muss ja nicht immer alles mit einer Computer-Fräse bearbeitet sein, herkömmliches Werkzeug reicht völlig aus. Speziell dann, wenn man sich sogar die Mühe macht und beispielsweise Hobel im verkleinerten Maßstab (!!) herstellt, um damit den Innenstrack zu bearbeiten.

04. 11. 2003 –- Fachgespräch des Dr. Schäfer über das Thema "Holz und dessen Bearbeitung im Schiffsmodellbau"
Wer sich mit dem historischen Schiffsbau bis Mitte des 19. Jahrhunderts beschäftigt, wird sich notgedrungen auch mit dem Werkstoff Holz befassen müssen. Holz ist ein wunderbares Naturgewachsenes Material, dass aber auch seine Grenzen in der Bearbeitung hat. Je nach Schiffstyp und Verwendungszweck – Binnen- und Hochseeschifffahrt – werden verschiedene Hölzer zur Verwendung kommen. Wird bei den Hochseeschiffen des 17. und 18. Jahrhunderts vorwiegend Eiche verwendet, kommt bei der Binnenschifffahrt hauptsächlich Nadelholz zur Verarbeitung. Eine weitere Rolle spielt natürlich auch der Maßstab, da möglichst alles dem angepasst sein sollte. Da Dr. Schäfer hauptsächlich im Maßstab 1:20 baut, hat er es hier allerdings etwas leichter.
Um die Maserung dem Maßstab anzupassen, verwendet er kleinere Äste. Nach dem Längsschnitt kann man die einzelnen Stücke gut sortieren. Wenn "Decksknie" für das Modell gebraucht werden, lassen sich diese wie beim Original aus einem gewachsenem Stück herausschneiden. Grund dafür ist, dass die gewachsene Maserung den Beanspruchungen besser standhält, da der Schnitt nicht quer zu der Holzmaserung läuft. Auch beim Bau der Spanten sollte man darauf bedacht nehmen, da es sonst zu unliebsamen Überraschungen kommen könnte.
Sollte diese dem Modellisten aber zuviel Arbeit sein, kann man aber auch auf eine andere Methode zurückgreifen, nämlich die "Thonetmethode". Hier wird um eine gerade geschnittene Leiste eine Metallschiene gelegt und anschließend im Dampf gebogen. Dieser Vorgang verhindert dann das Reißen der Leiste. Dieser Arbeitsschritt wurde durch Dr. Schäfer eindrucksvoll als Alternative vorgezeigt.

02. 12. 2003 – Fachgespräch mit Sektionsobmann Adolf Achtsnit: "Konstruktionsbesprechung der französischen Fregatte "Belle Poule" v. 1765 (Modell) und eines Küstenschiffs-Typ (Modell) aus dem Lanvéoc (17. u. 18. Jahrhundert)".
Zugleich wurden auch Problemlösungen diskutiert, die sich beim Bau dieser Modelle im Maßstab 1:48 ergeben.
Im Gegensatz zu den Modellen des Dr. Schäfer im Maßstab 1:20, ergeben sich hier andere Aufgabenstellungen, da vieles wesentlich kleiner ist und daher auch andere Bearbeitungsschritte erfordern. Zudem im Hochseeschiffsbau andere Hölzer zum Einsatz kamen, als in der Binnenschifffahrt. Selbst Dr. Schäfer räumte ein, dass es kaum noch möglich ist, Holz für diesen Maßstab zu finden, egal wie klein die Äste gewachsen sind. Die Maserung würde mit Sicherheit zu groß sein. Daher wird hier traditionell auf Birnenholz zurückgegriffen. Aber auch andere Hölzer, wie z.B.: Buchsbaum lassen sich hier verwenden. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings immer darauf, dass die Maserung mit freiem Auge nicht mehr sichtbar sein sollte.
Vor allem bei Schiffstypen, wie bei dem Küstenschiff, das nicht mehr über einen Doppel- sondern einem Einzelspant verfügt, muss man sich vor dem Bau ausreichend Gedanken über die Konstruktion machen. Alles ist viel filigraner als bei den großen Schiffen.


2004

Die Fachgesprächsreihe wird weitergeführt.

06 .01. 2004 – Stammtisch entfällt wegen des Feiertages

03. 02. 2004 – Fachgespräch mit Stefan Fersich: "Spanisches Linienschiff "San Felipe" (Ende 17. Jahrhundert)"
Konstruktionsbesprechung und Suche nach Lösungen von bestehenden Problemen beim Bau dieses Modells, basierend auf einem Modellbaukasten. Wer einen Modellbaukasten verwendet, muss sich gewiss sein, dass nicht alles der Realität entsprechen muss. Hier wird vieles vereinfacht, da dies die Herstellungskosten im Rahmen hält. Auch sind die Planunterlagen oftmals nicht die Besten. Teilweise sind diese sogar etwas zweifelhafter Herkunft. Bei diesem Modell handelt es sich dazu noch um ein so genanntes "Designmodell". Dies bedeutet, dass anhand eines Modells eine neue Schiffstype der Admiralität vorgestellt wurde, dieses aber oftmals nicht tatsächlich gebaut wurde. Änderungen bei den entsprechenden Schiffstypen wurden später vorgenommen oder individuell ausgeführt.

02. 03. 2004 – Fachgespräch mit Kurt Schäfer über "Metallbearbeitung im Allgemeinen und im speziellem beim Modellbau".
Abgesehen von den verschiedenen Holzarten im Schiffsbau als auch im Modell ist natürlich auch die Verarbeitung der verschiedenen Metalle ein Thema. Wurde im historischen Schiffsbau hauptsächlich Eisen verarbeitet, so kann im Modellbau auch auf andere, weichere Metalle zurückgegriffen werden. Neben Eisen kommt auch Messing und Kupfer zum Einsatz. Doch haben die verschiedenen Metalle aber unterschiedliche Eigenschaften. Ist Eisen das Härteste, so lässt sich Messing schon universeller einsetzen und Kupfer ist das weichste der Materialien. Selten, oder kaum kommt Aluminium zur Verarbeitung. Letzteres eignet sich vor allem vor den Modellbootsbau (Yachtbau), wo es im speziellen auf das Gewicht ankommt.
Es ist nicht immer notwendig, diese Metalle im Fachgeschäft zu kaufen. Es lohnt sich der Weg auf die "Mühldeponie", da dort die gesuchten Werkstoffe in den verschiedensten Formen vorhanden sind und kaum etwas kosten. Ob nun beispielsweise Eisen mit der Flamme gebläut wird, oder ob man zur "Brüniertinte" (chemische Bläuung) greift, bleibt dem jeweiligen Modellbauer überlassen. Dünne Metallstreifen lassen sich auch im Hausgebrauch selbst herstellen. Dazu glüht man einen Metalldraht mit der Flamme aus und walzt ihn in einer eigenen Vorrichtung aus Eisenwinkeln mit Kugellagern aus.
Ferner wurden Tipps und Tricks besprochen, wie sich verschiedene Metalle im Modellbau bearbeiten lassen.

01. 06. 2004 – Fachgespräch mit Gerhard Schuster: "Nachbau des "Frederic Mistral" anhand eines Modellbausatzes."
Dieser Bausatz wurde bereits durch Karl ("Charly") Minke gebaut und dem Technischen Museum als Leihgabe übergeben. Hat Charly noch auf die ursprüngliche Bauversion Rücksicht genommen, ließ es sich Gerhard Schuster nicht nehmen, eine Version des existenten "Frederic Mistral" zu bauen. Dazu suchte er mehrmals das Original auf, um es zu studieren und zu fotografieren. Entsprechend dieser Vorlagen baute er den vorhandenen Bausatz so um, dass es sich um eine getreue Kopie des Vorbilds handelt. Natürlich hat er es hier leichter, da das Vorbild noch zu besichtigen ist. Ein Umstand, den der Modellbauer, der im 17., 18. oder 19. Jahrhundert seine Vorbilder hat, nicht nutzen kann. Gerhard Schuster hat mit seiner akribischen Arbeit ein mehr als sehenswertes Modell der "Frederic Mistral" geschaffen.
Gast dieses Stammtisches: Franz Scheriau, Eigner des "Originalschiffes", der interessiert das Werden des Schwesternschiffes verfolgte.

03. 08. 2004 – Stammtisch entfällt, da das Lokal Sommerferien macht.

07. 09. 2004 Besprechung der kommenden Modellbau Messe
Nach der Sommerpause, frisch erholt, wurde an diesem Abend schwerpunktmäßig die kommende Modellbau-Messe besprochen. Der Themenschwerpunkt sollte aufgrund des 175 Jahr Jubiläums der DDSG natürlich die Donauschifffahrt mit einer entsprechenden Anzahl von DDSG-Modellen sein. Es wurden auch Details über die Standgestaltung besprochen, da sich die Modellbausektion möglichst attraktiv präsentieren wollte. Die abschließende Besprechung und Festlegung der Modellanzahl sollte dann beim Stammtisch im Oktober stattfinden.

05. 10. 2004 Teilnahme an der Modellbau Messe – Metamorphosen
An diesem Abend musste leider mitgeteilt werden, dass nach anfänglichem Interesse durch die REED Messe, die Modellbausektion nicht auf der "Modellbau 2004" vertreten ist. Seitens der REED Messe gab es weder eine Zusage, noch eine klare Absage. Gründe für dieses Verhalten waren bei Telefongesprächen seitens der REED Messe nicht zu erfahren. Es war zwar zu erfahren, "…dass Platz vorhanden wäre, man aber noch auf die Nominierung von Ausstellern warten müsste."!?! Somit wurden alle Pläne der Vorbereitung verworfen.
Da sich in Modellbaukreisen die Nachricht verbreitete, dass es eine Modellbau Messe ohne die Schiffsmodelle des FHS geben wird, wurde kurzerhand seitens der IPMS Austria die Einladung ausgesprochen, einen kleinen Teil ihrer Standfläche für Vereinszwecke nützen zu können.
So beschränkten sich die Intentionen des FHS darauf, für die Vereinszwecke insgesamt zu werben. Die Modellbausektion war durch das Modell "Frederic Mistral" von Gerhard SCHUSTER vertreten.

Bei der Messe selbst konnte dann festgestellt werden, dass die Schiffsmodelle mit Abstand eine Minderheit darstellten. Insgesamt waren aus handwerklicher Sicht kaum Vereine oder entsprechende Modelle vertreten. Selbst die IPMS Austria stellte eine (wohltuende) Ausnahme dar. Bei den wenigen Vereinen/Modellbaugruppen war auch zu vernehmen, dass sich insgesamt ein nicht unübersehbarer Unmut eingestellt hatte, da die Modellbau Messe zusehends zu einer "Spielzeugmesse" abgleitet.
So entstand dann seitens der Modellbausektion der Gedanke, in Zukunft eine eigene qualitativ gute Modellbauausstellung im kleinen Rahmen auszurichten. Verschiedene Modellbaugruppen und Aussteller bekundeten ihr Interesse, an einer solchen Veranstaltung mitwirken zu wollen.

02. 11. 2004 Fertigstellung des "Frederic Mistral" mit Fototermin
Gerhard SCHUSTER präsentierte an diesem Abend das fertig gestellte Modell seines "Frederic Mistral", wo es auch die Möglichkeit gab, das Modell ausführlich fotografieren zu können. Gerhard SCHUSTER hatte in seiner bekannten akribischen Arbeit geschafft, ein getreues Abbild des Originalschiffes herzustellen. Während des Baues musste er allerdings auch feststellen, dass es beim Original immer wieder Änderungen gab, die es durch notwendige Instandhaltungsarbeiten gab. Aber dieser Umstand ist auch bei den Schiffen aus der Vergangenheit immer wieder aufgetreten. So muss sich der Modellbauer darauf beschränken, sein Modell so zu bauen, wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgesehen hat. Vielleicht gibt es in Zukunft wieder einen Modellbauer, der den "Frederic Mistral" dann im Modell zeigt, wie er sich "optisch" verändert hat und damit das Werden des Schiffes dokumentiert.

07. 12. 2004 Modell-Präsentationen
Bei dem vorweihnachtlichen Stammtisch kamen unerwartet viele Modelle zur Begutachtung. Einerseits wurden zwei vereinfacht gebauten Modelle der k.u.k Marine gezeigt (Rapidkreuzer "Zenta" und ein Torpedoboot), die aber schwimmfähig und mit einer Fernsteuerung ausgestattet sind. Diese beiden Modelle gehören insgesamt zu einem "Geschwader", über das zu einem späteren Zeitpunkt noch berichtet wird.
Und anderseits zeigten Wolfgang ROTTER, sowie Stefan FERSICH ihre Modelle im fortgeschrittenen Baustadium.
Unser "Wolferl" ROTTER zeigte, dass er bei seiner "Sovereign of the Seas" die Schnitzereien am Heckspiegel fertig gestellt hat. Obwohl er schon im fortgeschrittenen Pensionsalter ist und dadurch auch das Augenlicht nicht mehr recht will, führt er die Schnitzereien mit einer bewundernswerten Präzision aus, die nicht so schnell erreicht wird. Angemerkt sei, dass er für die Schnitzereien des Heckspiegels etwas über ein Jahr aufwendete.

Stefan FERSICH zeigte die Baufortschritte seiner "San Felipe" im Decksbereich. Er hat es sich auch in den Kopf gesetzt, dass sein Modell mit einer "Elektrik" ausstattet, da bei der Fertigstellung die Beleuchtung der Hecklaternen und im Rumpfinneren der damals verwendeten Laternen imitiert werden soll.
Angeregt durch "Wolferl" hat er auch bereits einige Dekorationsstücke für sein Schiff geschnitzt, dabei viel gelernt und deshalb auch stolz präsentieren können. So ist er am besten Weg ein sehr guter Modellbauer zu werden.

04. 01. 2005 – Stammtisch entfällt, das Lokal hat wegen der Feiertage geschlossen.

Modell Mistral

Obmann
Sektion "Modellbau":

Robert Tögel
In der Dietschen 28
3412 Klosterneuburg-Kierling
http://themodeller.toegels.at

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