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Reise nach Pula
20.–23. Mai 2004

 

Marinekirche Pola

 

 

 

 

 

 

Nachdem im vergangenem Jahr Hamburg besucht wurde, war heuer der einstige k.u.k. Kriegshafen Pola Ziel unserer Reise. Innerhalb kürzester Zeit war die Reise ausgebucht. Am Donnerstag, 20. Mai 2004 war es um 9.00 Uhr dann soweit. Mit mehreren Pausen und Zwischenstops ging es Richtung Pola. Unterwegs hielt Ing. Prasky im Bus einen Vortrag über Brioni und dessen Besitzer Kuppelwieser.

Am ersten Tag besuchten wir das Fort Verudella. Dr. Erwin Grestenberg, wohl einer der besten Kenner der Küstenforts in und um Pola führte uns durch die Anlage. Bei der Revitalisierung des Forts ist schon einiges vorangegangen, dennoch ist noch viel Arbeit zu erledigen. Spontan wurde vor Ort beschlossen einen Unterstützungsverein zu gründen. Dieser wird im Herbst seine erste Sitzung haben. Im Anschluss wurde noch das Fort Bourguignon besichtigt.

Danach ging es mit dem Bus nach Fasana, dort wo einst Tegetthoff seine Flotte zum Angriff auf Lissa sammeln ließ. Wir waren friedlicher unterwegs, speisten vor Ort und bestiegen danach die Fähre nach Brioni. Durch den Vortrag von Ing. Prasky waren wir ja schon ausführlich vorinformiert. Es folgten eine Führung durch das Museum, eine Rundfahrt mit der Brionieisenbahn, bei der wir den Safaripark und die herrliche Landschaft der Insel genießen konnten.

Am zweiten Tag besuchten wir nach einem Stadtsparziergang das Marinekasino und wurden vom Präsidenten der Marinekameradschaft "Viribus Unitis- Pula" Prof. Bruno Dobric begrüßt. Bei der anschließenden Besichtigung der Marinebibliothek wurden einige Augen größer und so mancher hätte sicher gern länger in den Büchern geblättert. Aber der nächste Programmpunkt rief. Die Hafenrundfahrt mit anschließender Besichtigung von Santa Catarina. Viele nutzen die Zeit für einen historischen Stadtspaziergang und besuchten die einstigen Gebäude der k.u.k. Kriegsmarine in Pola, wie das Marinespital, die Maschinenschule oder die Marinekaserne, welche heute noch existieren.

Der letzte Tag in Pola wurde dem Marinefriedhof und der Marinekirche "Madonna del Mare" gewidmet. Während die meisten noch die Kirche besichtigten, gelang es einer kleinen ausgewählten Gruppe die Sterneck-Gruft zu besichtigen.

Während wir in Pola von einem herrlichen Wetter verwöhnt wurden – täglich angenehme 20° – änderte sich dies bei der Heimfahrt drastisch und wir stiegen in Wien bei Regen aus unserem Bus.

Nach Hamburg wieder eine gelungene Vereinsreise und nicht wenige erkundigten sich noch während der Heimfahrt wohin die nächste Reise gehen werde. (Gutinformierte melden, dass die Planungen schon begonnen haben.)

Dieser Bericht kann nur in groben Zügen wiedergeben, was alles gesehen wurde. Die Teilnehmer erhielten als Andenken eine Photo-CD mit über 380 Bilder aus Pola!