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Venedig

 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Venedig 2005
5. bis 8. Mai 2005

von Oliver Trulei

Nachdem im vergangenem Jahr der einstige k.u.k. Kriegshafen Pola besucht wurde, war heuer der k.k. Kriegshafen Venedig Ziel der FHS-Historiker Reise. Pünktlich um 6.30 Uhr ging es am 5. Mai 2005 mit dem Zug nach Venedig. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und viele nützten dies zum ersten Stadtbummel.

Am Freitag wurde das Marinemuseum besucht. Die zahlreichen Exponate geben einen schönen Überblick über die einstige Seemacht Venedig. Ein Teil ist natürlich auch der österreichischen Kriegsmarine gewidmet. Interessant ist zum Beispiel ein Torpedo des vor Venedig gesunken U 12. Während des Besuches wurde Bekanntschaft mit dem Kurator des Museums gemacht. Nach langen zögern, willigte er ein, einige Personen zur am nächsten Tag geplanten Führung durch das Arsenal mitzunehmen.

Die in der Kirche San Biagio befindliche Urne von Erzherzog Friedrich konnte leider nicht besucht werden, da die Kirche säkularisiert, sprich aufgelassen, wurde. Es folgte dann ein kleiner Spaziergang zum „Giarini Pubblici“-Park zum Erzherzog Ferdinand Max Denkmal. Im Anschluß daran wurde noch das Grab der Besatzung von S.M. UNTERSEEBOOT 12 auf Friedhof San Michele besucht.

Während ein Teil der Gruppe die Stadtbesichtigung mitmachte, gingen drei unserer Reisegruppe ins Arsenal. Der Großteil des Arsenals ist zur Zeit unbenützt und bedarf einer Restaurierung (womit auch schon begonnen wurde). An die k.u.k. Zeit des Arsenals erinnert nur mehr eine Gedenktafel. Außerdem gibt es noch Reste des Buges des Schlachtschiffes VIRIBUS UNITIS. Sehr Interessant war die Führung durch die Schiffshalle mit einigen schönen historischen Schiffen.

Nachdem dem Stadtführer erklärt wurde, daß die klassischen Besichtigungspunkte bereits bekannt sind, führte er durch unbekannte Gassen, Häuser und Paläste. So konnte ein noch nicht bekannter Teil der Stadt besichtigt werden. Danach ging es in die Basilika „San Marco“ wo der Kanzler der Markuskirche, Monsignore Mario Ronzini, persönlich die Führung leitete.

Am letzten Tag wurde zunächst die Glasbläserinsel Murano besucht. Nach einer Interessanten kurzen Vorführung ging es natürlich in den Verkaufsshop. Zum Glück hatten wir nicht so viel Zeit, den die Reise ging weiter nach Burano mit seinen hübschen, bunten Häusern. Wieder auf der Hauptinsel zurückgekehrt gab es noch ein gemeinsames Mittagessen. Danach mußte wieder die Heimfahrt angetreten werden.

Dieser Bericht kann nur in groben Zügen wiedergeben, was alles gesehen und besichtig wurde. Die Teilnehmer erhielten, wie bisher, als Andenken eine Photo-CD mit über 300 Bildern aus Venedig!